Freitag, 24. August 2007

Über asexuelle Menschen

Über dieses Thema mit einem entsprechenden Artikel, war vor einigen Tagen in „Welt-online“ einiges zu lesen. Man beruft sich wie immer in solchen Fällen auf irgendwelche statische Erhebungen, über deren Wahrheit man sicher oft streiten könnte. Ebenso kommt ein Sexualwissenschaftler zu Wort, der einen Erklärungsversuch unternimmt. Er meint, dass Umweltgifte und bestimmte Erkrankungen und deren Medikamente die Libido derart herabsetzen, dass einfach keine Begehren mehr auftritt. Allerdings schließt er auch nicht aus, dass bei einigen eine entsprechende angeborene Veranlagung vorliegen könnte.

Einige sehr wichtige Aspekte bleiben meiner Meinung nach allerdings unerwähnt und auf diese will ich etwas näher eingehen. Wenn es stimmt, dass von dieser Asexualtität etwa 1% der Menschen betroffen ist, wären das alleine in Deutschland einige 100.000 Männer und Frauen. Dies ist eine für mich sehr traurige Zahl, wenn man bedenkt, dass diese Menschen das Schönste im Leben nicht leben können oder wollen.

Für diese Asexualtität können aber auch üble Erfahrungen aus der Kindheit verantwortlich sein. Kindesmissbrauch beiderlei Geschlechts begegnet uns heute nur zu oft. Die Opfer dieses Missbrauchs müssen nicht zu Asexuellen heranwachsen, aber mir sind zwei Fälle bekannt, bei denen die Betroffenen im späteren Leben jedem ernsthaften Kontakt mit dem anderen Geschlecht aus dem Weg gegangen sind und es sind sicher nicht die einzigen. Ein weiteres Element ist unsere Gesellschaft. Alles was mit Sexualität und Erotik zu tun hat, wird nach außen hin verpönt und in den Schmutz gezogen und dennoch wird es in aller Heimlichkeit zur eigenen Lustförderung oder Lustbefriedigung benutzt. Ich könnte ja jetzt auf eine Reihe von Skandalen prominenter Persönlichkeiten hinweisen, die eigentlich für „Anstand, Sitte und Moral“ im gesellschaftlichen Sinne vor ihren Skandalen standen.

Ein anderes Problem ist die Verschwiegenheit in der Gesellschaft über das Thema Sexualität. Alle reden über das Wetter, über das Essen oder den letzten Skandal oder wer mit wem fremd geht, aber über die eigenen sexuellen Bedürfnisse und ‚‘Wünsche wird nicht geredet, in den meisten Fällen nicht einmal mit dem Partner, was eigentlich für eine dauerhafte, erfüllende und funktionierende Beziehung extrem wichtig ist. Und zu Hause in den eigenen vier Wänden wird sich verhüllt und verborgen (wobei beim Liebhaber oder der Geliebten alle Hüllen schnell fallen) und viele Kinder haben auch heute Mutter und Vater noch nie nackt gesehen. Hier muss doch bei sehr empfindsamen jungen Menschen der Eindruck entstehen, dass es sich um etwas Verbotenes und schlechtes handelt.

Ich bin sicher, wenn dieses Thema nicht mit solchen Tabus belegt wäre, gäbe es bei vielen Menschen weniger Probleme mit ihrer Sexualität, aber nicht nur das, auch so manchen ungesetzlichen Handlungen, nicht nur in Bezug auf Sexualität, wäre der Nährboden entzogen.

Mit meinen Beiträgen will ich Ihnen helfen, dass Sie eine vernünftige Einstellung zur Sexualität finden, damit Sie ein glücklicheres und zufriedeneres Leben führen können und somit auch Ihre Liebsten davon profitieren.

Schauen Sie auch mal in meine Websites „Der Garten der Liebe bedarf der Pflege“ und „Der Neue Mann“

Sonntag, 12. August 2007

Über Quantität und Qualität, über Doppelmoral und die Kultivierung der Sexualität


In letzter Zeit habe ich mich durch einige Foren im In- und Ausland gelesen, die sich mit dem Thema Sexualität beschäftigten.

Es gab manchen guten und schönen Beitrag, aber in der Mehrzahl bemerkte ich doch die Hilflosigkeit der Frauen und Männer, wenn es um das Thema Sexualität geht. Natürlich kann sich nicht jeder Jahrzehnte mit dem Thema beschäftigen wie ich, andere Menschen haben andere Interessen und legen ihre Schwerpunkte darauf; das ist verständlich und auch notwendig und richtig.

Dennoch wäre es aus meiner Sicht wünschenswert, wenn die Menschen ein bisschen besser informiert wären über eines der wichtigsten natürlichen Lebensbedürfnisse. Viel Leid, viele Sorgen und Probleme könnten so vermieden werden.

Ich will hier keine Schuldigen an diesem Dilemma suchen, das mag jeder für sich selbst tun, aber ich will einmal auf ein paar Erscheinungen in der Gesellschaft hinweisen, die diese Misere fördern und unterstützen. Nur ein kleines Beispiel: In einer der führenden deutschen Illustrierten –Internetausgabe- wollte ich einen Beitrag zu einem Artikel schreiben, der sich mit der menschlichen Sexualität beschäftigte. Ich sollte mich zu dem Zweck registrieren. Als ich dann die Teilnahmebedingungen durchgelesen habe, fiel mir der Satz auf"…… und nicht sexuellen Inhalts sind…..". In diesem Falle wäre es unmöglich gewesen, ohne sexuelle Inhalte auszukommen. Ich habe den Widerspruch zur dortigen Veröffentlichung zur Kenntnis genommen und mich nicht registriert und nichts geschrieben. Nehmen wir einen andern Fall: Alle Welt wettert über Pornographie, über die Verführung der Jugend, besonders durch das Internet, die andern Medien und Werbung mit sexuell erotischem Charakter. Ich habe mir die Mühe gemacht und einmal die Suchanfragen bei Google und Yahoo in den letzten 90 Tagen bzw. im letzten Jahr mit einschlägigen Suchworten nachgeprüft. Die Zahlen sind phänomenal. Für mich sind sie ein Beweis für die Verlogenheit der Gesellschaft auf dem Gebiet der Sexualität. Diese Zahlen können unmöglich nur von Jugendlichen oder sexuell "Abartigen" stammen. Es muss auch der Kumpel um die Ecke oder der Herr Professor sein, sonst wären diese Zahlen nicht erreichbar, aber in bestimmten Kreisen ziehen diese ebenfalls über die Sexualisierung der Gesellschaft her. Welch doppelte Moral!

Aber ist es nicht so, dass unsere Gesellschaft auch ohne Film, Fernsehen, Werbung und Printmedien ohnehin "sexualisiert" ist? Ganz einfach über das natürliche Bedürfnis?

Was schief gelaufen ist, ist nicht die Verwendung erotischer und sexueller Mittel in den Medien, es ist die Art und Weise wie sie eingesetzt wurden. Sie haben durch ihre Berichterstattung und sonstige Darstellungen der Quantität den Vorzug vor Qualität gegeben. Das sitzt fest in den Köpfen weiter Kreise der Gesellschaft. Es muss einfach ein Weg gefunden werden –wie ich es nenne- unsere Sexualität zu kultivieren, so wie wir auch andere Lebensbereiche kultiviert haben, oder essen Sie noch mit den Fingern? Das heißt aber auch, dass man erst einmal lernen muss mit diesem einmaligen Geschenk der Schöpfung so umzugehen, dass man aus dieser Quantitätsmanie heraus kommt. Dazu gehört mehr Offenheit unter einander, in der Familie, unter Freunden auch in der Schule, wo man das Thema nicht nur von der biologischen Seite her angehen sollte.

Es ist ein riesiger Bereich, den es da zu lernen gibt. Aber wenn man sich bemüht und danach lebt, wird das Leben wesentlich erfüllter sein. Mit meinem Ebook
"Multiorgasmus contra vorzeitige Ejakulation" habe ich mich bemüht, einen kleinen Beitrag hierzu zu leisten.

Auf meiner anderen Website "Der Garten der Liebe bedarf der Pflege" habe ich mich ebenfalls ausführlich mit dem Thema beschäftigt und verschiedene Aspekte beleuchtet. Lesen Sie einfach dort mal weiter, wenn Sie Zeit und Muse haben.


P.S.: Über eine Meinungsäußerung würde ich mich sehr freuen.


Multiorgasmus erlernen

Vorzeitige Ejakulation vergessen

durch einfache und leichte Übungen kann es jeder erlernen.Keine Ejakulation, keine Unterbrechung des GV. -NUR AB NACHMITTAG BIS SPÄT-

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